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GESCHICHTE

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Kulturverein für Grünstadt und Umgebung e.V. - Geschichte von 1949 bis 2013

Nach handschriftlichen Aufzeichnungen von Georg Steinle, bearbeitet und ergänzt durch Susanne Friedl-Haarde und Ingrid Steinle.

 

1949

Die Gründung des Kulturvereins für Grünstadt und Umgebung erfolgte auf Initiative des städtischen Beigeordneten und Vorsitzenden des Kulturausschusses Eugen Sommer. Sinn des Ganzen war, die unterschiedlichen kulturellen Aktivitäten in Grünstadt und Umgebung nach dem 2. Weltkrieg zusammenzufassen.

Bei der Gründungsversammlung am 18.1.1949 stellten sich der Redakteur der Rheinpfalz, Karl Sander, als 1. Vorsitzender und der Beigeordnete Adolf Heilmannn als 2. Vorsitzender zur Verfügung.

Der Anfang der Tätigkeit begann mit einem erstaunlich reichen Programm. So gab am 6. März die Grünstadter Pianistin Emilie Schmitt zusammen mit dem Cellisten Emil Kräusslich ihr erstes Konzert. Am 19. März spielte das Wiener Stadttheater „Des Teufels General“ von Zuckmayer mit Hans-Joachim Kuhlenkampf in der Hauptrolle.

Trotzdem litten die Veranstaltungen in den ersten beiden Jahren unter einem beklagenswerten Zuschauermangel, sodass Karl Sander sein Amt als Vorsitzender mit der Begründung niederlegte, dass er nach seinen zweijährigen Erfahrungen keine Möglichkeiten zu einer Weiterarbeit sehe, da dem Kulturverein die Gefolgschaft fehle.

 

1951

Der 128 Mitglieder starke Verein wurde dem Kulturausschuss unterstellt. Emilie Schmitt, bisher im Ausschuss, wurde von dessen Vorsitzendem Emil Sommer als provisorische Vorsitzende vorgeschlagen und von der Mitgliederversammlung bestätigt. Architekt Michael Mappes wurde Vize. (Emilie Schmitt blieb bis 1977 Vorsitzende und verstarb 1983 im Alter von 84 Jahren.)

Das Programm des Vereins unter der neuen Vorsitzenden begann zunächst in den Jahren 1951- 1955 mit Aufführungen von Operetten und Schauspielen wie Künnekes „Der Vetter aus Dingsda“, Kleists „Der zerbrochene Krug“ und „Das Leben ein Traum“ von Pedro Calderón de la Barca. Seit 1954 gastierte regelmäßig das Pfalzorchester unter Karl Rucht in Grünstadt. Alle diese Veranstaltungen fanden im Saalbau der „Jakobslust“ statt.

Das Vortragsprogramm wurde bestritten von Karl Unverzagt und Niels von Holst über künstlerische Themen und von Michael Mappes über Musik und Gartenkunst.

Das Programm wurde durch Postwurfsendungen verteilt. Ein Abonnement über je 10 Theater- und Konzertabende wurde eingerichtet und Omnibusse ins Umland wurden im Ringverkehr eingesetzt.

 

1954

Die Sommernachtsfeste im Stadtpark wurden seit dem 26.6.1954 vom Kulturverein zusammen mit mit dem Verkehrsverein und ab 1960 zusammen mit der Siedlervereinigung ausgerichtet. Ab 1964 fanden die Sommernachtsfeste dann im St. Peterspark statt.

Es wurde eine Laienspielgruppe unter Josef Rüttger und Wilhelm Theobald eingerichtet, die am 8.11.1955 ihre erste Veranstaltung unter dem Titel „Alle Menschen sind Gottes Kinder“ aufführte.

Im Januar 1955 gaben die Wiener Sängerknaben ihr erstes von Konzerten, die sie in der Folgezeit jährlich wiederholten.

Die Kammerkonzerttätigkeit unter Emilie Schmitt wurde durch ihre Freundschaft mit den beiden weltbekannten Künstlern, der Pianistin Elly Ney und dem Cellisten Ludwig Hoelscher bereichert, die in regelmäßigen Abständen auch zusammen mit Emilie Schmitt auftraten.

So gab Elly Ney ihr erstes Konzert verbunden mit Rilke-Rezitationen ihrer Tochter Eleonore van Hoogstraten am 20.10.1955. Ludwig Hoelscher gastierte zum ersten Mal zusammen mit Elly Ney in einem Festkonzert am 22.4.1958 im Saalbau der Jakobslust.

Im März 1956 schloss sich der Kulturverein auf Betreiben von Michael Mappes dem Volksbildungswerk Rheinland-Pfalz an. Das kulturelle Angebot wurde so durch die Durchführung von Filmabenden und ein erweitertes Vortragsprogramm bereichert.

1962

Am 16. Januar 1962 eröffnete das neu renovierte und umgebaute „Europa-Theater“ in der Jakobstraße mit Gerhart Hauptmanns „Michael Kramer“ von der Landesbühne Neckar-Rhein-Main.

In der Folgezeit fanden dann die Theateraufführungen und auch Sinfoniekonzerte und Operettenaufführungen des Kulturvereins im „Europa-Theater“ statt.

Bei der Mitgliederversammlung am 4. September 1962 übernahm Fritz Hoppe aus Battenberg das Amt des 2. Vorsitzenden von Michael Mappes. Unter seiner Leitung entstand der Kulturkreis Leiningerland, der es sich zur Aufgabe gemacht hatte, Theaterfahrten aus den Gemeinden des Umlandes nach Grünstadt zu organisieren. Auch alljährliche Märchenaufführungen in der Vorweihnachtszeit, zu deren Besuch ebenfalls Busfahrten aus dem Umland organisiert wurden, sind das Werk von Fritz Hoppe.

1965

Am 22. Januar 1965 begann Armin Danz, der Direktor des Leininger Gymnasiums, eine lange Reihe historisch-archäologischer Vorträge.

Zwischen 1965 und 1977 gastierten in Grünstadt namhafte Künstler, u.a.:

O. W. Fischer, Sonja Ziemann, Götz George, Barbara Rütting, H.-J. Kulenkampff.

Erwähnenswert ist, dass am 1. Dezember 1966 das Südfunk-Tanzorchester mit seinem Dirigenten Erwin Lehn aus Grünstadt im großen Saal der Stadthalle gastierte.

Am 1. Juni 1973 verlieh der Stadtrat Emilie Schmitt für ihre Verdienste um das kulturelle Leben in Grünstadt die Ehrenbürgerschaft.

Auch der Nachfolger von Armin Danz als Direktor des Leininger Gymnasiums, Paul Müller, brachte sich in das Programm des Kulturvereins mit einer Vortragsreihe über große Philosophen ein. Sein erster Vortrag am 16. Januar 1976 behandelte Immanuel Kant.

1977

Im April 1977 begann der Verein eine neue kulturelle Sparte, nämlich die Fahrtenreihe zu Museen und Ausstellungen in der näheren und weiteren Umgebung. Von Monika Pulch initiiert erfolgte die erste Kulturfahrt unter der fachmännischen Leitung von Gerd Hauser mit 54 Teilnehmern. Dieser Fahrt folgte am 27. September die erste Exkursion zur „Documenta“ nach Kassel, geleitet von Horst Schipull. Zur „Documenta“ fuhr der Verein in den Folgejahren regelmäßig. In der Organisation des Fahrtenprogrammes wurde Monika Pulch von Ingrid Steinle unterstützt.

In der Generalversammlung am 10.10.1977 übergab die 79-jährige Emilie Schmitt das Amt der 1. Vorsitzenden nach 27 Jahren an Georg Steinle. Als 2. Vorsitzender löste zum selben Termin Paul Müller Fritz Hoppe ab.

Erwähnenswert für die Zeit der neuen Vorstandschaft ist die Öffnung zur Experimentalmusik im Zusammenwirken mit der „AG Neue Musik“ des Leininger Gymnasiums unter Manfred Peters, die im Rahmen des Kulturvereins mehrere Darbietungen brachte.

Des weiteren entstand eine Arbeitsgruppe „Heimatmuseum“ unter Leitung von Horst Wilhelm und Otmar Jotter, die ihre Anfänge unter den Fittichen des Kulturvereins nahm. Sie kümmerte sich um den Nachlass des bis 1945 bestehenden Altertumsvereins und die Beschaffung von Räumen zur Unterbringung desselben. Diese Arbeitsgruppe machte sich dann 1984 als Altertumsverein Grünstadt selbstständig und betreut heute das Heimatmuseum im „Alten Rathaus“.

1978

Am 10. Dezember 1978 begann eine neue musikalische Reihe: die Hausmusiken im Unterhof. Das Altenzentrum Leininger Unterhof bot den stilgerechten Rahmen für Hausmusikkonzerte von Schülern des Leininger Gymnasiums unter der Leitung von Manfred Peters.

Seinen 30. Geburtstag feierte der Kulturverein am 19. Mai 1979. Auf Anregung von Bürgermeister Herbert Gustavus brachten alle Musik treibenden Vereine Grünstadts dem Verein ein Geburtstagsständchen in der großen Sporthalle der Hauptschule dar.

1979

Ein Wermutstropfen für das Musikleben in Grünstadt fiel in das Jahr 1979. Am 10. März konzertierte das Pfalzorchester unter Bernhard Conz zum letzten Mal im großen Saal der Stadthalle. Es ging in der Folgezeit im Staatsorchester Rheinland-Pfalz auf. Dieses vergrößerte Orchester konnte aus räumlichen und auch aus finanziellen Gründen nicht mehr in Grünstadt gastieren.

Die Musiktätigkeit wurde deshalb durch Kammerkonzerte des „Neuen Saarländischen Kammerorchesters“ und des „Kurpfälzischen Kammerorchesters“ bestritten. Bereichert wurde das Musikleben am Anfang der 80er Jahre durch Solistenkonzerte von Ludwig Hoelscher, Birgitta Lutz und Ingrid Würtz.

Am 30. Januar 1981 gab der frühere Grünstadter Walter Blankenheim aus Saarbrücken zum ersten Mal in seiner Heimatstadt einen Klavierabend in der Aula des Leininger Gymnasiums.Die Nachfolge der „Leininger Hausmusiken“ übernahmen ab März 1981 die „Leininger Matineen“ im Unterhof.

Das letzte erwähnenswerte Ereignis in der Amtszeit von Georg Steinle war eine Veranstaltung zu Gunsten der „Aktion Sorgenkind“ in Form eines volkstümlichen Konzerts des Bergmannsmusikzuges ASV Hettenleidelheim mit Lesungen des Mundartdichters Paul Tremmel aus Forst. Zur Durchführung der Veranstaltung war man in den Rosengarten Obrigheim ausgewichen. Der ganze Abend trug bereits die Handschrift von Walter Pulch, der auch schon seit 1982 die volkstümlichen Konzerte „So singt's und klingt's bei uns“ betreute.

Walter Pulch übernahm dann am 13. September 1984 den Vorsitz des Vereins, nachdem er schon 1983 zum 2. Vorsitzenden gewählt worden war.

Unter seiner Ägide wurden die Jugendkonzerte gepflegt und die Zusammenarbeit mit den städtischen Gremien mit dem 1. Beigeordneten Hans Jäger verstärkt. Ausdruck dieser Kooperation war z.B. die Einweihung des neuen städtischen Flügels in der Stadthalle mit zwei Veranstaltungen des Kulturvereins: einem Klavierabend von Birgitta Lutz und einem Kammerkonzert der Kammersolisten der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz mit dem Solisten Christoph Liske aus Salzburg unter der Stabführung von Peter Lücker. Dieser dirigierte in der Folgezeit mehrere Sinfoniekonzerte.

1985

Das Vortragswesen wurde seit März 1985 durch Beiträge von Horst Schipull über moderne Kunst, die er im Zusammenhang mit Fahrten zur „Documenta“ nach Kassel hielt, bereichert. Es wurde über 30 Jahre lang von Jakob Hill betreut, der im September 1987 mit 81 Jahren verstarb.

1993

Walter Pulch trat im März 1993 aus Altersgründen zurück. Er gab das Amt des 1. Vorsitzenden an Sibylle Ostertag ab. Neuer Vize wurde am 29. März 1993 Bernd Müller-Beckmann.

Gleich zu Beginn ihrer Amtszeit bemühten sich die beiden Vorsitzenden um eine Koordinierung des Grünstadter Kulturlebens mit Hilfe eines Grünstadter Terminkalenders, der unter Federführung des Kulturvereins seit 1993 halbjährlich erschien.

1994

Ein weiterer Wermutstropfen fiel auf die Arbeit des Vereins, weil aufgrund der „Gleichbehandlung aller kultur- und sporttreibenden Vereine“ seit 1994 der bisher gewährte feststehende Zuschuss um die Hälfte gekürzt wurde. 1. Beigeordneter der Stadt war zu dieser Zeit der spätere Bürgermeister Hans Jäger.

Es muss jedoch erwähnt werden, dass sich die Stadt seit dieser Zeit bei der Organisation und auch finanziell an der Arbeit des Kulturvereins beteiligte. Ein gutes Beispiel für diese Zusammenarbeit sind die gemeinsam durchgeführten Veranstaltungen „Kultur im Weingut“ und die Intensivierung der „Leininger Matineen“ im kleinen Saal der Stadthalle zusammen mit dem Kulturamt der Stadt.

In diese Zeit fiel auch die endgültige Übernahme der Fahrten zu Museen und Ausstellungen von Monika Pulch durch Anne Rittig und Ingrid Steinle, die das Programm bis heute mit großem Erfolg durchführen.

1995

Eine große Veranstaltung war die 25-Jahrfeier der „AG Neue Musik“ vom 30. Juni bis 2. Juli 1995 im Leininger Gymnasium mit Festakt und Nachtkonzert, das vom Kulturverein zusammen mit dem SWF Baden-Baden durchgeführt wurde.

Hauptveranstaltungen blieben jedoch die „Leininger Matineen“, zu denen sich die regelmäßig stattfindenden Kammerkonzerte im „Sausenheimer Bahnhof“ gesellten.

Feste Programmpunkte waren auch die Kammerkonzerte in der Stadthalle mit dem Dvorak- Collegium und der Bohuslav-Martinu-Philharmonie unter der Stabführung von Peter Lücker.

1997

Im April 1997 erfolgte der Abriss der alten Stadthalle und der Neubau des Weinstraßencenters, das 1999 fertiggestellt wurde.

Just in diesem Jahr feierte der Kulturverein sein 50. Jubiläum, beginnend mit einem Jubiläumskonzert der Camerata Europeana mit dem Dirigenten Klaus-Peter Hahn und den Trompetensolisten Uwe Zaiser und Peter Leiner, das in der Wasser- und Feuerwerksmusik von G.-F. Händel gipfelte.

Ab 23. September fand eine Ausstellung (Dokumentation) über die Geschichte des Kulturvereins im Alten Rathaus statt und am 30. Oktober eine Festveranstaltung im Weinstraßencenter mit einem Konzert von Nachwuchsmusikern.

2000

Am 4. Februar 2000 gastierte die Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz aus Anlass der 1125-Jahrfeier der Stadt Grünstadt zum ersten Mal wieder im Weinstraßencenter Grünstadt.

Neu im Programm des Vereins war die Gestaltung eigener Ausstellungen, die vom 14.9.- 5.10. mit Werken von Martha Bitsch im Alten Rathaus begann.

2004

Am 2. Oktober 2004 folgte dann die Skulpturenausstellung von Martin Schöneich. Zum 90. Geburtstag des Ehrenbürgers der Stadt, Karl Unverzagt (Gründungsmitglied des Kulturvereins), organisierte der Verein in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung im November 2005 eine Ausstellung seiner Werke im Alten Rathaus.

2006

Ab Anfang 2006 wurde das Alte Rathaus von der Stadt zwecks Sanierung und Umbau gesperrt, sodass es in der Folgezeit nicht für Ausstellungen zur Verfügung stand.

Die beiden letzten Ausstellungen, die Foto- und Skulpturenausstellung von Peter Schlör und Jens Trimpin und die Ausstellung von Aquarellen von Heinz Kreutz fanden deshalb in den Räumen des Ärztehauses am Verladeplatz statt. 1)

2007

Am 13.3.2007 übernahm Susanne Friedl-Haarde den Vorsitz des Vereins von Sibylle Ostertag, 2. Vorsitzender wurde Egbert Lewark. 2007 wurden noch die Pläne des vorhergehenden Vorstandes umgesetzt. Das Polizeiorchester Rheinland-Pfalz spielte im Weinstraßencenter und Wolfgang Thomeczek veranstaltete eine Ausstellung, Vortrag und Streichquartett "Farbe Wort Klang" in der Friedenskirche.

2008

Ab 2008 wurden die Konzerte in "Grünstadter Sternstunden" umbenannt, das Eröffnungskonzert 2008 spielte das Mandelring-Quartett. Egbert Lewark organisierte ein Konzert "Stars von Morgen" mit jugendlichen Preisträgern des „Jugend Musiziert“- Bundeswettbewerbs, und das "Kölner Büro für Konzertpädagogik" entwickelte für Grünstadt das Konzept für durch Jugendliche moderierte Konzerte, die seither jährlich stattfinden.

Verschiedene Orte in Grünstadt werden für die Konzerte genutzt: Neben dem Weinstraßencenter, Weingütern, der Friedenskirche und der Martinskirche fanden mehrmals Konzerte in einem Autohaus statt.

Zur Mitgliederversammlung 2008 wurde Egbert Lewark im Amt des 2. Vorsitzenden von Matthias Dichtl abgelöst. 2008 führte der Kulturverein zusätzlich zu den Konzerten in Kooperation mit dem Verein Zaitgeist e.V. eine Ausstellung mit Industriefotografien von Robert Häuser und Lichtinstallationen von Ingo Bracke in der Gesangbuchfabrik durch, ein Projekt, das in der Metropolregion Wellen schlug. 2009 folgte das bisher letzte eigene Ausstellungsprojekt mit Gemälden von Rudi Trögers Meisterschüler Hennes Ruißing, nochmals in der Gesangbuchfabrik.

Angela Dichtl entwickelte das Layout für die Plakate und Drucksachen im Sinne eines Corporate Design für die Grünstadter Sternstunden“.

Eine kleine Lichtanlage wurde angeschafft, die bei den Konzerten regelmäßig zum Einsatz kommt und von Schülern bedient wird.

Mit „Metropolis“, vertont durch den Jazzpianisten Markus Horn im September 2008, begann die Reihe der Neuvertonungen von klassischen alten Stummfilmen, die in Zusammenarbeit mit dem „Europa-Kino“ ab 2010 jährlich stattfindet.

2011

2011 halbierte die Stadt Grünstadt unter Bürgermeister Klaus Wagner erneut ihren Zuschuss für die Arbeit des Kulturvereins (zuletzt 1994). Seit Einführung der Doppik stellte sie in Gemeinschaftsprojekten darüber hinaus im Gegensatz zu früher dem Kulturverein Bauhof-Leistungen in Rechnung. Dies konnte, da es rechtzeitig bekannt gegeben wurde, durch eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge und neue Sponsoren aufgefangen werden.

Seit 2011 können Konzerte auch im Saal der Evangelischen Stadtmission stattfinden.

2013

Im März 2013 gab Matthias Dichtl aus privaten Gründen das Amt des 2. Vorsitzenden an Wolfgang Napp weiter.

Die „Grünstadter Sternstunden“ entwickelten sich zu einer angesehenen klassischen Kammerkonzertreihe mit "nicht-klassischer-Beimengung". Letztere brachte den Weltstar Barbara Dennerlein bereits zweimal nach Grünstadt, einmal mit Netzer & Scheytt und einmal solo an der Orgel der Martinskirche, Netzer und Koch (Making Blues), Modern String Quartet (Crossover), Willie Salomon, Dacota Dave Hull (USA), Adjiri Odametey (Afrikanische Weltmusik), Tango sin Palabras, Triologue - mit Ulli Jünemann, Alan Blairman und Rocky Knauer, Helmut Eisel & JEM, um die Bekannteren zu nennen. Im Bereich der klassischen Kammermusik konzertieren zunehmend Künstler mit großen Wettbewerbserfolgen und hohem internationalem Renommee.

Zu Beginn 2008 erschienen 2 Programmhefte pro Jahr, die als Beilage der „Rheinpfalz“ verteilt wurden. Seit 2010 erscheint das Programmheft einmal jährlich. 2013 wurde die Homepage des Vereins neu gestaltet und programmiert.

Quelle: 1) Handschriftliche Aufzeichnungen von Georg Steinle 2011-2013